Suchthilfe
Gewinnen. Verlieren. Verloren?
25.08.10 | FL
Die Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen geht davon aus, dass mehr als 9200 Brandenburger spielsüchtig sind. Das Spielverhalten von weiteren 10 500 Märkern wird als besorgniserregend eingestuft. 80 Prozent der Betroffenen sind laut Andrea Hardeling den blinkenden Automaten verfallen. „Hier ist die Politik gefragt“, fordert die Suchtexpertin. Dass das Automatengeschäft nicht dem Staatsvertrag unterliegt, findet sie problematisch. Denn während ein gesperrter Zocker in der Spielbank keinen Zutritt mehr hat, kann er ohne Weiteres sein Geld in einem Groschengrab der nächsten Kneipe versenken. Laut Experten ist die Glücksspielsucht die teuerste aller Süchte. Auch die Selbstmordrate ist bei Zockern höher als bei Alkoholabhängigen. Hilfe finden Spielsüchtige in Brandenburg bei der „Zentralstelle Glücksspielsucht“ der Landesstelle für Suchtfragen. Unter anderem das Modellprojekt „Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel“ bietet Betroffenen und Angehörigen Unterstützung.
Zur Website der Zentralstelle Glücksspielsucht
Quelle: Märkische Allgemeine
Hilfe für Kinder aus Suchtfamilien auf albanisch
15.07.10 | FL
IOGT Schweiz betreibt seit einigen Jahren schon die Website »Kopf hoch!« mit Hilfeangeboten für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Um auch die vielen Kinder kosovarischer Flüchtlingsfamilien in der Schweiz zu erreichen, wurde die Seite nun auch ins Albanische übersetzt – vermutlich die erste Website zu diesem Thema in dieser Sprache.
Neue Website zu Sucht im Alter
15.07.10 | Administrator
Mit der Einrichtung einer Website zu »Sucht im Alter« reagiert die Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten-Missbrauchs (ZüFAM) auf die wachsende Bedeutung dieses Themas. Die Plattform will Interessierten aus Forschung und Praxis fundierte und nützliche Informationen zur Verfügung stellen.
Quelle: SuchtMagazin Nr. 3 / 2010
Was braucht der Mensch zum Glück?
14.07.10 | FL
Jugendtheater macht Suchtprävention
Einen besonderen Weg in der Prävention von Sucht und Gewalt hat das Spielwerk Theater aus Diedorf bei Augsburg gefunden. Seit über fünfzehn Jahren richtet es sich mit einem professionellen Schauspielerteam sowie Theaterstücken und Workshops an Kinder und Jugendliche. Auch das Stück „Lebensquelle“ zur Suchtprävention begeisterte 2008 und 2009 bei sechzig Theateraufführungen an dreißig Schulen in ganz Bayern junge Menschen zwischen 10 und 13 Jahren. Alles drehte sich um die zentrale Fragestellung: Wie findet man sein Glück, ohne dabei Drogen und anderen Versuchungen des Lebens zu erliegen? Besonders eingebunden waren die Jugendlichen durch die Interaktivität, denn im direkten Gesprächskontakt mit den Schauspielern konnten sie während des Stückes in die Handlung eingreifen und Vorschläge zum weiteren Verlauf machen.
mediensucht-MV.de - Wir helfen abzuschalten!
07.07.10 | FL
Es ist nicht zu übersehen: Neue Medien verändern grundlegend die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit. Ihre Möglichkeiten sind für Kinder und Jugendliche zur Selbstverständlichkeit geworden. Neben den Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Nutzung von Computer und Internet für uns ergeben, zeigen sich zunehmend auch Risiken und Gefährdungspotentiale.
Die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV (LAKOST) und die Beratungsstelle für exzessive Mediennutzung und Medienabhängigkeit der evangelischen Suchtkrankenhilfe MV wollen Eltern, Pädagogen sowie Betroffenen mit dieser Website erste Informationen und Orientierung zum Thema Mediensucht geben.
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 4
Webseiten














